Unsere Projekte:


1.    Patenkinder
Wir suchen Pateneltern für Waisenkinder, die bereit sind, die Schulausbildung der Kinder zu bezahlen und ihnen eine Chance zu geben, ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können, wenn sie erwachsen sind und etwas zum Guten bewegen können in ihrem Lande. In Kenia gibt es unverhältnismäßig viele Waisenkinder. Viele Eltern sterben an Aids. Gott Sei Dank wird seit einigen Jahren erfolgreich daran gearbeitet, die Krankheit einzudämmen. Mit 250,00 bis 300,00 Euro pro Jahr kann ein Waisenkind komplett versorgt werden. Wir kümmern uns persönlich um das Wohlergehen eines jeden Kindes, welches durch uns unterstützt wird. Wir besuchen die Kinder, sprechen mit den Lehrern und vergewissern uns, dass die Spendengelder zweckgebunden verwendet werden.
 
2.    Asumbi Mission Hospital(liegt in der Nähe des Victoriasees)
Das Asumbi Mission Hospital ist eine Krankenstation ohne Arzt in ländlicher Umgebung und wird   von Franziskaner Schwestern geleitet.
Wir bauen dort ein Kinderkrankenhaus, haben schon einen Krankenwagen, ein Motorrad, Medikamente und eine kleine Hühnerfarm finanziert. Für  den weiteren Ausbau des Kinderkrankenhauses benötigen wir weitere Spenden. Das Mission Hospital ist für viele Menschen in der ländlichen Gegend dort die einzige Möglichkeit, medizinische Versorgung zu bekommen.
 
 
3.    Christa Marianne Hospital in Kisii
Kisii ist die nächstgrößere Stadt in der Gegend, ca. eine Autostunde von Asumbi entfernt. Ernstere Fälle werden in dieses Krankenhaus überführt. Es wird auch von den Franziskaner Schwestern geleitet. Auch hier wird dringend Geld benötigt für die Anschaffung von medizinischen Geräten. Im letzten Jahr konnten wir aufgrund einer großzügigen Spende eines Freundes einen Krankenwagen anschaffen.
Wir haben im letzten Jahr versucht, einen Container von Deutschland nach Kenia zu schicken mit hier ausrangierten Geräten, die dort noch gut gebraucht werden könnten. Das ist leider nicht möglich. Piraterie und Bürokratie haben sich uns in den Weg gestellt. Das einzige, womit wir helfen können, ist Geld. Damit können die notwendigen Gerätschaften dann selbst in Kenia gekauft werden.
 
4.    Bau einer Boarding School ( Internat) für Mädchen, Jungen und behinderte Kinder in Lolgorien am Rande der Massai Mara
Vor einigen Jahren haben wir Father Selempo kenngelernt, einen jungen engagierten Pfarrer, der noch richtige Christianisierung betreibt. Sein Sitz ist in Lolgorien, einer kleinen Ortschaft am Rande der Massai Mara, sein Einzugsgebiet umfasst viele kleine Dörfer in und am Rande der Massai Mara.
Er betreibt eine kleine Schule und möchte diese gerne zu einem großen Schulzentrum, welches es in dieser Gegend nicht gibt, ausbauen. Wir haben dank vieler Spendengelder schon eine Menge erreichen können.
2008 gab es vier Schulklassen und zwei Kindergartenklassen als Tagesschule. Heute haben wir sechs Schulklassen, fast fertige Schlafräume für Jungen und Mädchen, eine große Küche, einen Spielplatz,
Gelände eingezäunt und bewacht und einige Schlafmöglichkeiten für die Lehrer. Jetzt Im September 2010 hat der Internatsbetrieb begonnen.
Diese Schule ist besonders wichtig. Es ist eine Schule, in der Jungen, Mädchen und behinderte Kinder gemeinsam lernen und erzogen werden. Die Jungen lernen z.B., dass Mädchen auch intelligent sind und erfolgreich lernen können, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt. Die gesunden Kinder lernen einen normalen  und rücksichtsvollen Umgang mit behinderten Kindern und man kann die Kinder überzeugen, dass Beschneidungen von Mädchen falsch, gefährlich und verboten sind.
 Leider werden bei den Massais immer noch  Beschneidungen durchgeführt. Father Selempo kämpft einen  oft verzweifelten Kampf gegen die alten Sitten. Er ist schon glücklich, wenn er die Eltern zumindest überreden kann, die Mädchen im Krankenhaus beschneiden zu lassen und nicht zwangszuverheiraten sondern sie weiter zur Schule gehen zu lassen.
 
 
 
 
Mit Ihren Spendengeldern können Sie einen Beitrag leisten, diese fürchterlichen Verstümmelungen der Mädchen zu verhindern und auch behinderten Kindern, die oft in der hintersten Ecke der Hütte versteckt werden, ein menschenwürdiges Leben zu bereiten.